Historisches
Die Idee einer eigenständiger Weiterbildung im Bereich der angewandten Erdwissenschaften an der ETH existierte bereits Anfang der 70-iger Jahre. Sie wurde aber erst auf Anregung von Professor Conrad Schindler (Lehrstuhl für Ingenieurgeologie) mit dem Zertifikatslehrgang in angewandten Erdwissenschaften (ZLG) 1992 umgesetzt. Wesentlich zu der Verwirklichung des ZLG trug die persönliche Unterstützung des Prorektors für Weiterbildung, Professor Willy Schmid, und des ihm unterstehenden neu gegründeten Zentrums für Weiterbildung an der ETHZ bei.
Der Lancierung des Nachdiplomstudiengangs ging eine ausführliche Bedürfnisabklärung mit Umfrage bei der potentiellen Teilnehmerschaft und den Arbeitgebern in der Privatwirtschaft, bei den Behörden und an den Hochschulen voraus (B. Oddsson 1991: Vorabklärungen für die Einführung eines interdisziplinären Nachdiplomstudiums an der ETH in Richtung angewandte und umweltbezogene Erdwissenschaften). Auf dieser Studie basierte die Gestaltung des Nachdiplomstudiengangs und die Themenwahl der ersten Blockkursveranstaltungen.
Der erste Blockkurs, im Frühling 1993 über instabile Hänge, war ein grosser Erfolg. Seither wurden jährlich zwei Blockkurse ähnlichen Stils, stets mit neuen aktuellen Themen aus dem Bereich angewandte Erdwissenschaften, angeboten.
Als Delegierte der Abteilung, rsp. Departement für Erdwissenschaften an der ETHZ wirkten bisher:
Prof. Dr. Conrad Schindler 1992 1994,
Prof. Dr. Alan Green 1994 1997,
Prof. Dr. Simon Löw 1998
Die Kursleitung liegt seit Beginn an in den Händen von Dr. Björn Oddsson.

|